Shanghai´s bekannte Skyline ragt auf der gegenüberliegenden Seite im Stadtteil Pudong in den Himmel der Nacht. Der Ausblick von der Uferpromenade hier, schlicht Bund genannt, ist überwältigend.

Gebannt vom Lichtmeer scheint die tosende Metropole mit ihren gewaltigen Menschenmassen einen Moment der Ruhe zu tanken. Mutig steigt ein Tourist auf ein Motorradtaxi, das sich direkt im Gewimmel der Straßenschluchten verliert. Taxis überall. Fußgänger überall. Im Takt der Masse wird der Puls des Lebens spürbar wie bei der grandiosen Aussicht von der Plattform des Jin Mao Towers. Das Shanghai World Financial Center ragt mit einer Höhe von fast einem halben Kilometer in die Höhe. Der Skywalk befindet sich im 100. Stockwerk in 474 Metern Höhe, bei günstigen Wetterbedingungen ein atemberaubender Ausblick.

Erholsamer geht es in den Yuyuan Garten und sogar im Basar zu, zumindest hat man wieder festen Boden unter den Füßen. Architektonisch wird der Qing-Dynastie gedacht. Magnetisch auf die Touristen wirken jedoch die Läden mit Andenken und die zahlreichen Möglichkeiten zum Imbiss. Im Zickzack geht es über eine Brücke in das Teehaus, berühmt für einen ersten Blick auf die klassische Gartenkunst im alten China. Wenig besucht ist hingegen der große buddhistische Tempel in der Nähe des Südbahnhofs und daher dem Jade Buddha Tempel vorzuziehen. An der West-Nanjing Road erblickt man den Jingan Tempel mit seinen Anlagen.

Groß und schön gibt sich der Longhua Tempel auf der Puxiseite im älteren Stadtviertel, das früher sogar einmal eine eigen Stadt mit dem Namen Longhua Town war. Die Mauern des alten Stadteingangs stehen bis heute und sind beidseitig durch imposante Steinlöwen bewacht. Die alte Pagode gegenüber vom Tempel ist um die 3000 Jahre alt…

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